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Der Pudel

Großpudel Geschichte, Charakter & Wesen

Ursprünglich wurde der Pudel als Jagd- und Gebrauchshund gezüchtet. Sein Spezialgebiet war das Apportieren von erlegtem Wild im Wasser. Doch Ende des 19. Jahrhunderts kamen die eleganten Vierbeiner als Begleithunde in Mode. Auch in Zirkusshows waren sie aufgrund ihrer Gelehrigkeit sehr beliebt. Zunächst einmal gab es nur Groß- und Kleinpudel, erst später folgten Zwergpudel und Toypudel.


In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Rasse ihren Höhepunkt an Beliebtheit. Jede reiche Dame wollte so ein kunstvoll geschorenes Tier ihr Eigen nennen. Wie jeder anderen Hunderasse, die in Mode kam, hat auch dem Pudel dies nicht gut getan. Verantwortungslose Züchter vermehrten die Hunde unkontrolliert, sodass sich teilweise schwere Verhaltensauffälligkeiten herausbildeten. Aus dieser Zeit stammen wohl noch die vielen Vorurteile mit denen Pudelbesitzer, meist völlig zu Unrecht, auch heute noch zu kämpfen haben. 


Egal in welcher Größe: Pudel sind tolle Hunde. Sie gelten sogar als eine der intelligentesten aller Hunderassen. Sie sind außergewöhnlich gelehrig und leicht erziehbar, daher eignen sich Pudel hervorragend für jegliche Art von Hundesport. Großpudel werden sogar als Blindenführhunde ausgebildet und eingesetzt.
Als Familienhund ist der Pudel ein verspielter, geduldiger Freund für Kinder. Er hängt sehr an seinen Menschen. Zudem ist er ein recht guter Wächter, besonders der Großpudel, ohne jedoch als sogenannter "Kläffer" zu agieren.  Aggressiv oder rauflustig ist der Pudel allerdings nicht. Daher eignet er sich auch nicht als Wach- oder Schutzhund.

Verkannt als Oma-Hund und reduziert auf seine Frisur – so sehen noch heute viele Menschen den Pudel. Doch blickt man genauer hin, so zeigt sich dieser Hund besonders anpassungsfähig, schlau und als völlig unkomplizierter Gefährte. Stets freundlich, verspielt und dabei doch mit der im Alltag erforderlichen Ruhe.

Pflege

 

Die Wolle des Pudels wächst stetig, auch im Gesicht und an den Pfoten. Diese Bereiche halten wir gern kurz, weil es  sehr praktisch und pflegeleicht ist. Aber das ist reine Geschmackssache.
Da der Pudel wirklich nicht(!) haart und keinen jährlichen Fellwechsel unterliegt, benötigt das Fell alle paar Wochen einen Schnitt. Dies setzt voraus, dass der Hund vorher gebadet und geföhnt wird. Durch das Baden wird das Haar von Schmutz befreit und das gründliche Ausföhnen im Anschluss ist Bedingung für die Gleichmäßigkeit der Frisur. Damit steht einem wirklich guten und gleichmäßigen Schnitt mit Schere oder Schermaschine nichts mehr im Weg.  
Ob dieser im Teddy- oder im Klassischenschnitt erfolgt ist dem Besitzer überlassen. 
Gut geschnitten und gepflegt sollte er sein.

 

Lebenserwartung

Pudel  gelten allgemein als wenig krankheitsanfällig und sehr robuste Hunde, die sogar oftmals älter als 15 Jahre werden. Tatsächlich sind Senioren mit bis zu 18 Jahren keine Seltenheit in der Pudelwelt.

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